Spirale/Intrauterinpessar

Spirale/Intrauterinpessar

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Spirale/Intrauterinpessar


Man unterscheidet zwei unterschiedliche Spiralen:
die kupferhaltige Spirale (Multiload oder Nova T) und die
gelbkörperhormonhaltige Spirale (Mirena)

 

Die kupferhaltige Spirale  verhindert die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut. Diese Methode wird bereits seit langem praktiziert. Möglicherweise verstärkt sich durch den Einsatz der kupferhaltigen Spirale die Periodenblutung. Es kann bei Anwendung dieser Spirale in seltensten Fällen zu aufsteigenden Infektionen kommen, die die Eileiter schädigen können. Daher wird sie Frauen, die noch Kinder wünschen nicht empfohlen.

Die gelbkörperhormonhaltige Spirale verhindert durch das kontinuierlich abgegebene Hormon den Aufstieg der Spermien. Dies dient der  Verhinderung der Befruchtung von Eizellen und vermindert die Häufigkeit von aufsteigenden Infektionen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Schleimhaut in der Gebärmutter reduziert. Dies bewirkt eine Verringerung der Periodenstärke, führt mitunter sogar zur völligen Blutungsfreiheit und kann daher auch zur Regulation von besonders starken Blutungen eingesetzt werden.

 

Anwendung der Spirale: Wenn Sie sich nach ärztlicher Beratung für eine Spirale entschieden haben, erhalten Sie die ärztliche Verordnung und können die Spirale in der Apotheke besorgen. Für die Einlage der Spirale halten wir spezielle Termine vor. Sie können sich in den ersten Tagen Ihrer Periode bei uns melden, um kurzfristig einen Termin für das Einsetzen der Spirale zu erhalten. Zum Termin bringen Sie bitte die Spirale und die zu entrichtende Gebühr für das Einlegen mit. Nach der Behandlung sollten Sie für die Dauer von 45 Minuten in der Praxis ruhen.
Nach der Einlage kann es für die Dauer von bis zu zwei Tagen zu leichten, ziehenden Schmerzen und Blutungen kommen. Eine Woche nach der Einlage erfolgt eine Kontrolle mittels Ultraschall. Jede weitere Lagekontrolle sollte in halbjährlichem Abstand erfolgen.
Beide Spiralen können etwa fünf Jahre eingesetzt bleiben.
Die Kosten hierfür werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

- Pille

- Kondom

- Scheidendiaphragma

- Implanon-Einlage

- Nuva-Ring

- Evra-Pflaster