Implanon-Einlage

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Implanon-Einlage

Die Implanon-Einlage ist eine sehr zuverlässige hormonelle Methode der Empfängnisverhütung. Es erfolgt eine invasive Hormoneinlage tief in die Oberarm-Innenseite, deren Wirkung für die Dauer von etwa drei Jahren anhält. Unter der Anwendung einer Implanon-Einlage ist mit unregelmäßigen Periodenblutungen zu rechnen, die aber mit fortdauernder Anwendungszeit insgesamt schwächer und kürzer werden. Fast die Hälfte aller Frauen, die Implanon anwenden, haben entweder gar keine oder nur selten eine schwache Blutung an ein oder zwei Tagen innerhalb von drei Monaten.
Die Implanon-Einlage ist nicht für Patientinnen unter 18 Jahren geeignet.

 

Anwendung: Für das Einsetzen wurde ein spezieller Applikator entwickelt. Die Patientin erhält hierfür eine Lokalanästhesie und anschließend einen Druckverband für die Dauer von 24 Stunden. Selten kommt es zu Spannungsgefühlen oder Schwellungen.
Nach ärztlicher Verordnung besorgt die Patientin das Implanon aus der Apotheke, das sie zusammen mit der zu entrichtenden Gebühr zum Termin in die Praxis mitbringt. Hier ist die exakte Terminierung der Einlage besonders wichtig:
- am ersten bis fünften Tag der Menstruation, wenn die Patientin vorher nicht hormonell verhütet hat,
- am Tag nach der letzten wirksamen Pilleneinnahme, wenn die Patientin vorher mit der Pille verhütet hat,
- an jedem Tag des Zyklus möglich, wenn mit der Minipille verhütet wurde,
- etwa drei bis vier Wochen nach einer Geburt.
Die operative Entfernung der Einlage erfolgt spätestens nach drei Jahren, ist aber jederzeit möglich.

 

- Pille

- Kondom

- Spirale/Intrauterinpessar

- Scheidendiaphragma

- Nuva-Ring

- Evra-Pflaster